Algebra I, MC13

Wir verwenden die universelle Eigenschaft von Polynomen. Betrachte und die Abbildung
für . In allen Fällen ist surjektiv.
(a) Richtig, für sehen wir, dass . Mit dem ersten Isomorphiesatz folgt nun die Aussage.
(b) Richtig, ist transzendent, per Definition ist somit und ein Isomorphismus. Äquivalent gilt, dass kein nicht-triviales Polynom mit rationalen Koeffizienten existiert, so dass .
(c) Richtig, wir wollen wieder bestimmen. Wir bemerken, dass eine Nullstelle von ist (Skizze). Da sehen wir, dass die andere Nullstelle von ist. Somit hat keine Nullstellen ist , dieses Polynom ist also irreduzibel. Aus dem Beweis von Theorem 2 aus den Notizen von W13 erhalten wir, dass maximal ist. Weiter bemerken wir, dass jedes Polynom in von auf die Null geschickt wird. Wir haben also . Da zum Beispiel nicht auf die Null geschickt wird ist der Kern nicht ganz . Maximalität von impliziert nun, dass , womit die Aussage folgt.
(d) Falsch, bemerke . Weiter bemerken wir, dass und teilerfremd sind (). Also sind auch die Ideal und teilerfremd. Da kommutativ ist gilt also
Nun folgt mit dem Chinesischen Restsatz
Da also (c) richtig ist, muss (d) falsch sein.

Die Vorgehensweise ist ganz Analog zu 51. (a-c) folgen mit obiger Strategie. Für (d) bemerken wir, dass
Eine Rechnung zeigt, dass diese alle teilerfremd sind. Nun liefert wieder der Chinesische Restsatz, dass
Wir wissen, dass und , womit (d) falsch sein muss.

Wir haben gesehen, dass für ein Integritätsring , genau dann ein Hauptidealring ist, wenn ein Körper ist. Weiter, wissen wir, dass genau dann ein Körper ist, wenn prim ist.
(a) Richtig, 19 ist prim
(b) Falsch, 100 ist nicht prim
(c) Falsch, ist kein Körper (z.B. ist 2 nicht invertierbar)
(d) Richtig, ist ein Körper.

Wir suchen Inklusionen von Erzeugern. Mit und sehen wir, dass die Ideale von (a), (b) und (c) gleich sind. Somit muss es (c) sein.

Das vorgehen ist analog zu 54. Bemerke, dass , womit (a) und (b) gleich sind. Da sehen wir, dass (d) auch gleich (a) und (b) ist. Es folgt (c).