Algebra I, MC08

Eine erste Idee wäre Sylow zu verwenden. Wir bemerken zuerst, dass gilt, also liefert Sylow
Wir sehen, dass uns dies nicht viel weiter bringt. Wir können zum Beispiel , , , usw. aufgrund derer Kongruenzklasse modulo 3 auschliessen, aber haben immernoch viele mögliche Optionen , , , , usw. Wir müssen irgendwie die Struktur von nutzen.
Wir bemerken, dass die eine Sylow 3-Untergruppe in Ordnung hat ( für prim), also ist diese abelsch. Somit haben wir bis auf Isomorphie nur zwei Möglichkeiten oder . Eine Permutation der Ordnung muss einen -Zykel in der Zerlegung in disjunkte Zykel enthalten (wieso?), somit besitzt keine Permutationen der Ordnung 9. Es folgt, dass die Sylow 3-Untergruppen in Isomorph zu sind. Wir bemerken, dass jedes zwei disjunkten 3-Zykel ensptricht und umgekehrt entsprechen zwei disjunkte 3-Zykel einer Sylow 3-Untetrgruppe. Falls zwei solche disjunte 3-Zykel sind, dann gilt
Frage: Wie viele -Zykel gibt es in ?
Falls , dann keine. Falls , dann gibt es Teilmengen mit . Gegeben eine solche Teilmenge gibt es Arten diese Elementen in einem Zykel anzuordnen, aber
also sind nicht alle verschieden. Für einen -Zykel gibt es immer genau Arten diesen zu schreiben, da jedes Element an der ersten Stelle stehen kann. Es gibt also verschiedene -Zykel auf der Menge . Es folgt, dass es insgesamt
verschiedene -Zykel in gibt.
Es existieren also genau verschiedene 3-Zykel in . Angenommen wir fixieren einen solche 3-Zykel . Dann zeigt obiges argument, dass es genau 3-Zykel gibt, welche disjunkt zu sind. Wir erhalten also Paare von disjunkten -Zykel. Wir bemerken schlussendlich, dass
alle die selbe zu isomorphe Untergruppe in erzeugen (siehe ). Es gibt also verschiedene zu isomorphe Untergruppen in . Die richtige Antwort ist somit (c).

(a) Richtig, nach obiger Diskussion sind diese entweder isomorph zu oder . Da aber jeder 4-Zykel ungerade ist, sind diese nicht in enthalten. Somit muss es sein.
(b) Richtig, es gilt für ein mit . Da alle Gruppen der Ordnung für prim abelsch sind folgt die Aussage.
(c) Richtig, die Sylow 7-Untergruppen von haben Ordnung , also sind diese zyklisch.
(d) Falsch, siehe (e)
(e) Richtig, wir wissen, dass zu isomorphe Untergruppen enthält. Da besitzt also auch zu isomorphe Untergruppen. Da die Sylow 2-Untergruppen von Ordnung 8 haben folgt die Aussage.

(a) Richtig, die Sylow -Untergruppen haben Ordnungen 2, 7 oder 11, also sogar zyklisch.
(b) Falsch, da habe die Sylow 2-Untergruppen Ordnung 16. is eine solche Untergruppe aber nicht abelsch.
(c) Richtig, die Sylow -Untergruppen haben Ordnungen oder , also abelsch.
(d) Richtig, wir bemerken . Für ist es klar, da alle Gruppen der Ordnung für prim abelsch sind. Wir müssen nun noch prüfen. Sei eine Sylow 2-Untergruppe von und eine Sylow 2-Untergruppe von . Da diese Ordnunge respektive haben sind diese abelsch. Wir bemerken, dass eine Sylow 2-Untergruppe von ist. Da abelsch ist und alle Sylow -Untergruppen isomorph zueinander sind folgt die Aussage.

(a) Richtg, wir wissen, dass die 3-Zykel erzeugt. Fügen wir nun noch hinzu, so erhalten wir auch alle ungeraden Permutationen also ganz .
(b) Richtig, wir wollen zuerst das Erzeugnis von allen 5-Zyklen verstehen. Zuerst bemerken wir, dass die Konjugation eines 5-Zykel wieder ein 5-Zykel gibt. Somit ist die Menge alle 5-Zykel invariant unter Konjugation. So gilt aber auch, dass invariant under Konjugation ist, denn . Also gilt . Da die 5-Zykel gerade sind gilt . Da einfach ist folgt . Wenn wir nun die ungerade Permutation noch betrachten, dass erhalten wir zusätzlich noch ungerade Permutationen. Da die grösse echte Untergruppe von ist () folgt .
(c) Richtig, siehe (b).
(d) Falsch, wir wissen, dass die 3-Zykel erzeugen.

Wir bemerken zuerst, dass und . Mit dem Lemma über Konjugation von Zykel erhalten wir
Analoge Rechnungen zeigen
und
Somit sind nur (a) falsch.